23. April 2018 2 min. Lesezeit Wissen

Die Wasserhärte ist ein wichtiges Kriterium bei der Bewertung von Trinkwasser. Dieser chemische Begriff ist definiert als die Konzentration der gelösten Ionen von Erdalkalimetallen. Man unterscheidet im Allgemeinen weiches und hartes Wasser und kann an dieser Einteilung bereits den Verwendungszweck ablesen.

Die Auswirkungen der Wasserhärte

Weiches Wasser ist für den täglichen Gebrauch geeignet und wird gerne getrunken, zum Waschen verwendet und in die Kaffeemaschine gefüllt. In einigen Regionen ist das Trinkwasser härter, was zu Problemen mit Haushaltsgeräten führen kann. Es findet eine Verkalkung statt und der Verbrauch von Spülmitteln und Waschmitteln erhöht sich. Auch der Geschmack des Wassers kann sich verändern. Wird mit dem Wasser beispielsweise ein Tee oder ein anderes Getränk zubereitet, dann ist sowohl optisch wie auch geschmacklich ein Unterschied festzustellen. Besonders in Regionen mit Sand- und Kalkgestein ist die Gesamthärte des Wassers in der Regel größer.

Die Ursachen und die Folgen der Härte

Zur Wasserhärte tragen vor allem Calcium- und Magnesiumionen bei. Aus den sogenannten Härtebildern entstehen dann Verbindungen wie beispielsweise Kalk. Dieser lagert sich in Haushaltsgeräten ab und verändert den Geschmack beim Trinken des Wassers. Wird das Wasser zum Reinigen eingesetzt, dann verbinden sich die Kationen der Erdalkalimetalle mit dem Reinigungsmittel. Es entstehen Kalkseifen, die über keine reinigende Wirkung mehr verfügen.

Die Wasserhärte lässt sich messen

Durch eine Trinkwasseranalyse kann die Wasserhärte festgestellt werden. Diese wird in Millimol pro Liter angegeben und spiegelt den Anteil an Erdalkaliionen wieder. Verbraucher müssen in Abhängigkeit von der Wasserhärte die Haushaltsgeräte in regelmäßigen Abständen entkalken, damit keine dauerhaften Beschädigungen entstehen.

Die Einteilung nach Härtebereich

Auf vielen Waschmitteln ist die benötigte Menge in Abhängigkeit von der Gesamthärte angegeben. Das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz schreibt vor, dass entsprechende Empfehlungen für die Wasserhärte vorhanden sein müssen. Dies betrifft die Härtebereiche 1 bis 4. Bis zu einer Gesamthärte von 1,3 Millimol pro Liter spricht man vom Härtebereich 1, also von sehr weichem Wasser. Zwischen 1,3 bis 2,5 liegt der mittlere Bereich mit der Kennzeichnung 2. Ionenkonzentrationen von 2,5 bis 3,8 Millimol pro Liter werden als hart bezeichnet und mit dem Härtebereich 3 abgekürzt. Werte über 4 Millimol pro Liter weisen auf sehr hartes Wasser der Klasse 4 hin.

Carolin

Carolin

Neben einer guten Tasse Kaffee gehört für sie selbstverständlich auch ein Glas Wasser zum perfekten Start in den Arbeitstag. Am liebsten still und gut gekühlt, direkt aus unserem CUBE Comfort.

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