Gesundheitsexperten empfehlen eindringlich, dass Menschen jeden Tag genügend Wasser trinken sollen. Diesen Rat sollte sich jeder zu Herzen nehmen: Ein zu geringer Wasserkonsum gefährdet die Gesundheit. Welche Menge an Wasser jemand trinken sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Ausreichend Wasser trinken: Ansonsten drohen gesundheitliche Schäden

Die drastischste Auswirkung von Wassermangel kennen wohl alle aus der Literatur: Wer mehrere Tage kaum etwas oder nichts trinkt, verdurstet irgendwann. Neben diesem schlimmsten Fall kann zu wenig Wassertrinken zu einer Vielzahl anderer gesundheitlicher Einschränkungen führen. Insbesondere bei warmen Temperaturen und bei körperlicher Belastung treten Kreislaufschwierigkeiten auf - das kann von Schwindelanfällen bis zu einem Kollaps reichen. Wassermangel verursacht zudem Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme. Auch bei ausgetrockneter Haut kann es sich um eine unangenehme Folge von zu wenig Wasser handeln. Zu den negativen Auswirkungen gehören außerdem Verstopfungen.

Welche Menge empfiehlt sich?

All diese Beeinträchtigungen lassen sich leicht vermeiden: Menschen müssen nur die empfohlene Menge Wasser trinken. Bei den genauen Werten scheiden sich jedoch die Geister. Manche raten generell zu zwei bis drei Litern am Tag, andere nennen minimal andere Werte. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht von einem Mindestbedarf von 1,5 Litern aus. Die restliche Flüssigkeit, so die Fachleute, führen Menschen ihrem Körper mit Essen zu sich. Es hängt aber von der Ernährung ab. Viele Obst- und Gemüsesorten weisen zum Beispiel hohe Wasseranteile aus, andere nicht. Wer auf seine Gesundheit achten will, sollte die 1,5-Liter-Angabe deshalb als absolutes Minimum ansehen und lieber mehr trinken. Ebenfalls wichtig: Größtenteils sollten Menschen Wasser sowie ungesüßten Tee bevorzugen. Säfte, gesüßter Tee oder Limonaden enthalten zu viele Kalorien.

Verschiedene Umstände beeinflussen die empfohlene Mindestmenge

Der Wasserbedarf kann individuell aber deutlich höher liegen. An heißen Tagen brauchen Menschen wesentlich mehr Flüssigkeit. Auch Sportler sollten beim Training oder in Wettkämpfen mehr Wasser trinken, denn während der körperlichen Anstrengung geht viel Flüssigkeit verloren. Kalte und trockene Luft steigert ebenfalls den Bedarf. Gleiches gilt bei einer kochsalz- und proteinhaltigen Ernährung. Darüber hinaus empfiehlt sich bei einigen Krankheiten wie Durchfall ein intensiveres Wassertrinken, da auch hier Flüssigkeitsverluste eintreten. Schließlich hängt die individuelle Mindestmenge vom Alter ab: Junge Menschen brauchen mehr Wasser als Ältere. Aber Vorsicht: Auch wenn Älteren scheinbar kleinere Trinkrationen genügen, erreichen viele das geforderte Quantum dennoch nicht. Senioren verspüren oftmals kein Durstgefühl - trinken sollten sie aber trotzdem! Angehörige sollten daher im Zweifelsfall regelmäßig daran erinnern, wenn ihnen das auffällt.

Zur Artikel-Übersicht

Zurück