Moderne und hochwertige Wasserspender werden zunehmend mit UV-Licht ausgestattet - und das aus gutem Grund, denn die Strahlung übernimmt eine wichtige Funktion bei der Aufbereitung des Wassers.

UV-Licht und seine Auswirkungen auf die Gesundheit

Die im natürlichen Sonnenlicht enthaltene Ultraviolettstrahlung kurbelt die Produktion von Vitamin D in der menschlichen Haut an, hemmt Entzündungen und beschleunigt die Heilung bei Verletzungen und Krankheiten wie beispielsweise Neurodermitis. In zu hoher Intensität oder bei einer falschen Zusammensetzung der Strahlen kann sie aber ebenso einen Sonnenbrand erzeugen, die Haut schneller altern lassen und das Krebsrisiko erhöhen. Ebenso verhält es sich bei den Wirkungen der UV-Strahlung auf Wasser.

Ultraviolettstrahlung und Wasser - die gesunde Behandlung

Scheint Sonnenlicht in ein Aquarium, einen Gartenteich oder eine Blumenvase, gedeihen Algen für gewöhnlich angeregter. Auch schmierige Beläge und Fäulnis können sich dann schneller ausbreiten. Die ultravioletten Strahlen im Wasserspender scheinen daher auf den ersten Blick nicht gerade von Vorteil zu sein - ganz im Gegenteil. Es kommt jedoch auf die gewählten Wellenlängen an, denn richtig zusammengesetzt und dosiert hat UV-Licht tatsächlich eine keimtötende Funktion. Diese wirkt sich sowohl auf Bakterien und Viren als auch auf Pilzsporen aus. Krankheitserreger und andere Verunreinigungen werden dadurch deutlich reduziert. Die Behandlung erzeugt also auf der einen Seite hygienisch einwandfreies Wasser in der Ausgabe, das auch geschmacklich besser ist. Auf der anderen Seite verringert sich auch der Reinigungsaufwand des Spenders erheblich.

Reinigung ohne Zusätze und Belastung

Der Einsatz von UV-Licht bei der hygienischen Aufbereitung von Wasser hat nicht nur den Vorteil, dass potenziell krankheitserregende Keime abgetötet werden, wodurch sich der Geschmack verbessert und der Reinigungsaufwand des Spenders reduziert wird. Das auf diese Weise gereinigte Wasser ist auch insgesamt weniger belastet, denn die Ultraviolettstrahlung hinterlässt keinerlei Rückstände - ganz im Gegensatz zu desinfizierenden Chemikalien. Hierbei handelt es sich also um eine besonders pure und gesunde Form der Reinigung und Wasseraufbereitung, die zudem auch die Umwelt und langfristig den Geldbeutel schont. In Kombination mit einem hochwertigen Filtersystem sorgt ein damit ausgestatteter Wasserspender durch die Bestrahlung für Trinkwasser höchster Güte - und das ganz ohne Zusätze, lange Wartezeiten oder lästiges Schleppen von Kisten und Flaschen. Durch UV-Strahlung gereinigtes und in saubere Karaffen oder Krüge abgefülltes Wasser schmeckt und hält sich zudem länger, da es weniger Mikroben enthält. 

Kleine Wasserfontäne lila beleuchtet

Wodurch tötet UV-Licht Keime ab?

Ultraviolette Strahlung wird in die drei Bereiche UV-A, UV-B und UV-C unterteilt. Die Einteilung erfolgt anhand der Wellenlängen des Lichts, die wiederum in Nanometern angegeben werden. Am energiereichsten und damit intensivsten ist kurzwelliges Licht. Diesem entspricht die sogenannte UV-C-Strahlung. Allerdings hängt die Wirkung bei bestimmten Mikroben und Sporen nicht allein von der Stärke, sondern auch von bestimmten Längen und deren Abstimmung auf die potenziellen Erreger ab. Daher ist nicht jede UV-Lampe zur Aufbereitung des Wassers geeignet. Die abgestimmte Ultraviolettstrahlung dient schließlich dazu, notwendige Verbindungen in der DNA der Keime aufzubrechen und sie so von innen heraus zu zerstören. Ähnlich wie durch Hitze oder Alkohol denaturieren die Strukturen, jedoch effektiver. UV-Licht wird daher mittlerweile in zahlreichen Bereichen zum zuverlässigen Abtöten von Keimen eingesetzt.

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