22. April 2019 4 min. Lesezeit Wissen

Das Geheimnis der Wasserversorgung

Wir alle nutzen es Tag für Tag und machen uns doch viel zu selten Gedanken darüber – das Trinkwasser. Es sprudelt bei Bedarf aus der Leitung und scheint in Deutschland immer verfügbar zu sein. Klar wissen wir, dass es als das Lebenselixier unverzichtbar für uns und jegliches Leben auf der Erde ist. Trotzdem gehen wir recht unbesorgt mit diesem wertvollen Element um. Deutsches Leitungswasser gilt sogar als besonders rein, sodass man es oft direkt aus der Leitung trinken kann, ohne sich Gedanken über die Herkunft zu machen. Wo das Wasser herkommt, wie es aufbereitet wird und wie viele Ressourcen auf der Erde überhaupt vorhanden sind, wissen leider nur die Wenigsten. Dabei verbrauchen wir im Durchschnitt 123 Liter Trinkwasser pro Tag und Kopf. Es ist also an der Zeit, sich intensiver mit unserer Trinkwasserversorgung auseinanderzusetzen.

Was versteht man eigentlich unter Trinkwasser?

Unter Trinkwasser versteht man jegliches Wasser, welches zum Trinken, zur Zubereitung von Speisen und Getränken oder zum Kochen verwendet wird. In Deutschland verwenden wir das Leitungswasser nicht nur als Lebensmittel, es spielt auch bei Körperpflege und -reinigung eine große Rolle. Wie käme sonst der tägliche Verbrauch von 123 Litern pro Tag zustande? Als Lebensmittel ist es für den Menschen unersetzlich. Wir benötigen es jeden Tag in ausreichender Menge und guter Qualität, um unsere Gesundheit zu erhalten. Damit das Wasser unserem Körper guttut, unterliegt es der sogenannten Trinkwasserverordnung. Diese stellt die optimale Trinkwasserversorgung sicher.

Doch nicht jedes Wasser eignet sich als Trinkwasser. Obwohl wir auf dem “blauen Planeten” leben, der zu 2/3 von Wasser bedeckt ist, zählt trinkbares Wasser zur Mangelware. Gerade einmal 1,73 Prozent des verfügbaren Wassers ist für den Menschen geeignet. Das meiste Wasser auf der Erde ist als Salzwasser für den Menschen nicht genießbar. Zudem ist über die Hälfte des verfügbaren Süßwassers als Eis oder Schnee gebunden. Kein Wunder also, dass in vielen Ländern der Erde die Trinkwasserversorgung nicht so selbstverständlich ist, wie in Deutschland.

Gerade einmal 1,73 Prozent des verfügbaren Wassers ist für den Menschen geeignet.

Die deutsche Trinkwasserversorgung

In Deutschland kümmern sich überwiegend kommunale Betriebe, wie etwa Stadtwerke, um die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser. Deutschland gilt als sehr wasserreiches Land, sodass eine überregionale Organisation nicht erforderlich ist, um das Wasser zu verteilen. Gewonnen wird Trinkwasser aus unterschiedlichen Quellen. Zu 30 % stammt es aus Oberflächengewässern wie Seen, Talsperren und Flüssen, der Großteil wird aus dem Grundwasser gewonnen. Während beim Grundwasser die Reinigung von Bakterien und Viren durch die langen Bodenpassagen zum großen Teil automatisch erfolgt, benötigt das Wasser aus Oberflächengewässern eine intensivere Aufbereitung.

Die Qualität des Trinkwassers ist durch die deutsche Trinkwasserverordnung abgesichert. Diese besagt, wie das Wasser aufbereitet werden muss, damit es für den Menschen genießbar ist. Zudem regelt die Verordnung die zulässigen Grenzwerte für Schadstoffe. Hierbei wird das Wasser vor allem auf Bakterien, sowie Nitrat und Blei getestet. Die Qualität des Leitungswassers und dessen Belastung mit Schadstoffen ist regional unterschiedlich. Gerade in Regionen mit intensiver Landwirtschaft ist das Wasser oft mit Nitrat belastet, da dieses durch die Verwendung von Düngemitteln ins Wasser gelangt. Grundsätzlich gilt das Trinkwasser in Deutschland aber als besonders rein und kann meist direkt aus der Leitung getrunken werden.

Der verantwortungsvolle Umgang mit Trinkwasser

Ohne Wasser können wir nicht leben, deshalb sollte jeder Mensch Zugang zu einer ausreichenden Trinkwasserversorgung haben. Da in Deutschland das Wasser offensichtlich unerschöpflich aus der Leitung läuft, gehen viele Menschen achtlos damit um. Gerade wenn das Trinkwasser nicht zum Trinken oder zur Zubereitung von Speisen verwendet wird, gibt es viele Möglichkeiten Wasser zu sparen. Inzwischen verbrauchen viele moderne Haushaltsgeräte, wie Geschirrspülmaschinen oder Waschmaschinen, deutlich weniger Wasser als früher. Gleiches gilt für die Toilettenspülung. Hier lohnt sich also eine Investition in neue Geräte. Auch bei der Körperhygiene spart man Wasser, indem man unter anderem Sparduschköpfe verwendet. Es gibt viele Möglichkeiten, den täglichen Wasserkonsum zu reduzieren. Auf ein Glas frisches Trinkwasser aus Ihrem Wasserautomaten von welltec sollen Sie dabei keineswegs verzichten. Im Gegenteil, achten Sie darauf täglich ausreichend zu trinken. Dank unserer ausgezeichneten Trinkwasserversorgung ist dies in Deutschland problemlos möglich.

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Thorsten

Als leidenschaftlicher Surfer ist er der größte Wasser-Fan. Auch beim Trinken genießt er das Wasser frisch gekühlt und mit Kohlensäure versetzt bis zum letzten Tropfen - am liebsten aus dem CUBE Comfort.

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