Ideal für die unkomplizierte Versorgung mit frischem Wasser sind Watercooler, die auf Knopfdruck gut gekühltes Wasser bieten. Möchte man nicht unbedingt Wassergallonen im Büro lagern müssen, kann man auch alternativ leitungsgebundene Wasserspender nutzen. Diese Modellart ist in puncto Positionierung weniger flexibel als gallonenbasierte Geräte, da sie fest an eine vorhandene Wasserleitung angeschlossen werden müssen.

Da diese Geräte auf keine Wassertanks zugreifen, sondern das Tafelwasser direkt aus der Leitung beziehen, ist die Reinigung mitunter wesentlich aufwendiger als die von Wasserspendern mit Gallonen. Dafür entfällt der Aufwand durch die Lagerung und das Auswechseln der Gallonen völlig. Bei der Entscheidung für eines dieser praktischen Geräte spielen auch die Stromkosten eine wesentliche Rolle, da der Kosten-Nutzen-Faktor darüber entscheidet, ob sich eine Anschaffung rechnet.

Wie hoch ist der Stromverbrauch bei Wasserspendern?

Gerade die stetig steigenden Energiekosten lassen machen es für viele auf den ersten Blick unattraktiv, ein weiteres elektrisches Gerät in Gebrauch zu nehmen, das den Energieverbrauch weiter in die Höhe treibt. In der Regel verbrauchen Wasserspender aber vergleichsweise sehr wenig Energie - man kann mit rund 150 bis 200 Euro pro Jahr an zusätzlichen Energiekosten rechnen. Dem entgegen steht die stetige Verfügbarkeit von erfrischendem, sauberen Wasser und seine gesundheitsfördernde Wirkung. Es ist empfehlenswert, das Gerät nicht den ganzen Tag laufen zu lassen - vor allem nicht nachts, wenn sich beispielsweise keine Mitarbeiter im Büro befinden.

Die Kühlung des Wassers erfolgt sehr schnell, deswegen ist ein Herunter- beziehungsweise Ausschalten kein Problem. Außerdem bleibt das bereits gekühlte Wasser nach Ausschalten der Energiezufuhr noch eine Zeit lang gekühlt. Um den Energieverbrauch möglichst gering zu halten, gibt es des Weiteren Geräte, die über ein sogenanntes Inside-out Kühlsystem verfügen. Durch eine besondere Kombination aus Manschetten und Sonden kann die Kühlung des Wasserspenders bereits nach kürzester Zeit erfolgen, in der Regel nach nicht einmal einer halben Stunde. Damit kann der Energieverbrauch, der gerade am Anfang zur Abkühlung höher ist, deutlich reduziert werden. Ein positiver Nebeneffekt dabei ist, dass die Sonde direkt im Wasser ist und somit eine Kondensation verhindert wird.

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