24. April 2018 2 min. Lesezeit Gesundheit

Flüssigkeitsmangel verhindern

Wasser erfüllt lebenswichtige Funktionen im gesamten Organismus, unter anderem werden Nährstoffe und Stoffwechselprodukte transportiert. Außerdem werden verschiedene Prozesse, wie die Körpertemperatur, durch das Wasser gesteuert. Wassermangel kann zu verschiedenen Symptomen und Beeinträchtigungen führen. So verursacht Wassermangel leicht Kopfschmerzen, Verstopfung, Blutverdickung und eine Einschränkung der körperlichen sowie geistigen Leistungsfähigkeit. Auch Verwirrtheitszustände im Alter können auf Flüssigkeitsmangel zurückgehen. Verringert sich nämlich durch Blutverdickung die Fließgeschwindigkeit des Blutes, gelangen weniger Sauerstoff und Nährstoffe in die Gehirnzellen.

Außerdem gerät der Elektrolythaushalt durcheinander. Bereits 2 % Flüssigkeitsverlust führt zu einer Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten des Gehirns. Das Hochleistungsorgan Gehirn hat einen extrem schnellen Stoffwechsel, Wasser ist hier die entscheidende Trägersubstanz, auch für die unverzichtbare Glukose. Deshalb müssen wir regelmäßig Wasser trinken. 

Kann man zu viel Wasser trinken?

Grundsätzlich werden täglich unter normalen Bedingungen 1,5 bis 2 Liter Wasser vom Körper ausgeschieden. Wasser geht über die Atmung, das Schwitzen und den Urin verloren.

Diesen Wasserverlust müssen wir durch Nahrung und Trinken ausgleichen. Der tägliche Flüssigkeitsbedarf variiert jedoch. Unter anderem sollte bei Sport, Hitze, aber auch Kälte, durch vermehrte Ausscheidung an die Atemluft, bei Infektionen und im Alter mehr Wasser getrunken werden. Man kann allerdings durchaus auch zu viel Wasser trinken. Experten halten 6 bis 7 Liter pro Tag für grenzwertig. Zu viel Flüssigkeit im Körper dereguliert den Natriumgehalt, was zu einem immer stärkeren Durstgefühl bis hin zu einer tödlichen Gehirnschwellung führen kann. Deshalb sollten auch eine Diät und das Abnehmen nicht mit Dauertrinken verbunden werden.

Wasser trinken - wann und wie?

Vielen Menschen fällt es schwer, regelmäßig zu trinken. Stellt sich ein Gefühl von Durst ein, kann es schon zu einer Leistungseinschränkung gekommen sein.  Durst tarnt sich oft als Hungergefühl. Es ist daher empfehlenswert, regelmäßig - zum Beispiel stündlich - kleinere Mengen Wasser bei Gelegenheit aufzunehmen. Es hilft ein volles Glas Wasser oder eine Flasche immer griffbereit auf z.B. dem Bürotisch stehen zu haben. Damit man immer daran erinnert wird. Für ausreichenden Wasserkonsum finden Sie hier noch zehn weitere Trinktipps.

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Maximilian

Für einen leidenschaftlichen Fahrrad- und Motorradfahrer wie Maximilian ist es wichtig, genügend Wasser zu trinken. Das erfrischt und steigert die Leistungsfähigkeit. 

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