24. April 2018 2 min. Lesezeit Gesundheit

Der Mensch besteht bis zu 75 % aus einer natürlichen Substanz: Wasser. Dabei ist das Gehirn noch viel mehr auf das Wasser angewiesen  - Wasser nimmt hier einen Anteil von bis zu 90 % ein.

Wasser erfüllt lebenswichtige Funktionen im gesamten Organismus, unter anderem werden Nährstoffe und Stoffwechselprodukte transportiert. Außerdem werden verschiedene Prozesse, wie die Körpertemperatur, durch das Wasser gesteuert. Wassermangel kann zu verschiedenen Symptomen und Beeinträchtigungen führen. So verursacht Wassermangel leicht Kopfschmerzen, Verstopfung, Blutverdickung und eine Einschränkung der körperlichen sowie geistigen Leistungsfähigkeit. Auch Verwirrtheitszustände im Alter können auf Flüssigkeitsmangel zurückgehen. Verringert sich nämlich durch Blutverdickung die Fließgeschwindigkeit des Blutes, gelangen weniger Sauerstoff und Nährstoffe in die Gehirnzellen.

Außerdem gerät der Elektrolythaushalt durcheinander. Bereits 2 % Flüssigkeitsverlust führt zu einer Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten des Gehirns. Das Hochleistungsorgan Gehirn hat einen extrem schnellen Stoffwechsel, Wasser ist hier die entscheidende Trägersubstanz, auch für die unverzichtbare Glukose. Deshalb müssen wir regelmäßig Wasser trinken. 

Darf es ein bisschen mehr Wasser sein oder kann man zu viel Wasser trinken?

Grundsätzlich werden täglich unter normalen Bedingungen 1,5 bis 2 Liter Wasser vom Körper ausgeschieden. Wasser geht über die Atmung, das Schwitzen und den Urin verloren.

Diesen Wasserverlust müssen wir durch Nahrung und Trinken ausgleichen. Der tägliche Flüssigkeitsbedarf variiert jedoch. Unter anderem rufen Sport, Hitze, aber auch Kälte durch vermehrte Ausscheidung an die Atemluft, Infektionen und das Alter nach verstärkter Wasseraufnahme. Man kann allerdings durchaus auch zu viel Wasser trinken. Experten halten 6 bis 7 Liter pro Tag für grenzwertig. Zu viel Flüssigkeit im Körper dereguliert den Natriumgehalt, was zu einem immer stärkeren Durstgefühl bis hin zu einer tödlichen Gehirnschwellung führen kann. Deshalb sollten auch eine Diät und das Abnehmen nicht mit Dauertrinken verbunden werden.

Wasser trinken - wann und wie?

Vielen Menschen fällt es schwer, regelmäßig zu trinken. Stellt sich ein Gefühl von Durst ein, kann es schon zu einer Leistungseinschränkung gekommen sein.  Durst tarnt sich oft als Hungergefühl. Es ist daher empfehlenswert, regelmäßig - zum Beispiel stündlich - kleinere Mengen Wasser bei Gelegenheit aufzunehmen. Das kleine, gefüllte Glas auf dem Bürotisch oder auf dem Wasserspender kann.

Carolin

Carolin

Neben einer guten Tasse Kaffee gehört für sie selbstverständlich auch ein Glas Wasser zum perfekten Start in den Arbeitstag. Am liebsten still und gut gekühlt, direkt aus unserem CUBE Comfort.

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