27. April 2018 2 min. Lesezeit News

Immer die beste Qualität aus der Leitung

Wir verbrauchen den ganzen Tag Wasser. Ob wir es trinken, damit für uns und die Familie kochen, unsere Haustiere damit füttern, Duschen und Baden oder Pflanzen pflegen. Darum ist es wichtig, sich regelmäßig zu versichern, dass das Leitungswasser in unserem Wohn- und Arbeitsbereich gewissen Normen entspricht, keine gefährlichen Keime enthält und sorgenfrei getrunken und für Nahrungsmittel verwendet werden kann.

Gute Metalle, schlechte Metalle

Trinkwasser enthält viele nützliche Mineralien und metallische Bestandteile. Chloride, Kalium, Eisen und Magnesium benötigt unser Körper in gewissen Dosen. Bei hochwertigem Mineralwasser werden diese Stoffe extra hinzugegeben, um ausgewogene Ernährung zu gewährleisten. Im Leitungswasser finden wir sie oft von Natur aus. Bei einer Trinkwasseranalyse können aber schnell auch ungewollt hohe Schwermetall- und Bleibelastungswerte auftreten. Wie kommen die Metalle in das Trinkwasser?

Blei wurde bis vor einigen Jahrzehnten oft zum Bau von stabilen, damals die Qualität sichernden, Wasserrohren verwendet. Gerade in malerischen Altbausiedlungen können diese Bleirohre noch verbaut sein. Bei Häusern vor 1960 wurden die Rohre oft bereits erneuert, Blei wurde jedoch bis 1973 verbaut. Kleinere Aufnahmen von Blei über einen langen Zeitraum können zu deutlichen Vergiftungen führen. Ein Wassercheck ist daher gerade für Haushalte mit Kindern und Schwangeren zu empfehlen. Aber auch andere Metalle können über alte Kupfer- und Bleileitungen verbreitet werden. Gefährlich werden dabei vor allem Schwermetalle wie Aluminium, Antimon, Arsen, Cadmium, Chrom, Nickel und Zink. Aber auch hohe Eisenbelastung kann zu Gesundheitsschäden führen. Indem Sie Ihr Wasser testen lassen, schließen Sie diese Gefahren aus.

Coli-Bakterien und Legionellen

Bei einem Wassertest kann ausgeschlossen werden, dass das Leitungswasser mit Keimen belastet ist. Verschiedene Bakterien wie die Fäkal- und Darmkeime, die als Ecoli und Legionellen bekannt sind, können bereits in kleinen Dosen krank machen. Legionellen treten auch in hoch entwickelten Wirtschaftsländern wie Deutschland immer wieder auf, wenn zum Beispiel Abwässer von landwirtschaftlichen Anlagen in das Grundwasser sickern, oder durch Bau- und Sanitäranlagen Verunreinigungen in die Leitung gelangen.

Auf diese Keime wird für gewöhnlich im Labor getestet. Wenn Sie Ihr Wasser testen lassen, wird die Probe auf die Koloniezahl je 100 ml untersucht. Liegt im gesamten Wohnviertel oder der Stadt eine konkrete Bedrohung vor, wird ein Wassertest in der Regel direkt von den Behörden veranlasst. Wenn Sie ein Eigenheim auf dem Land besitzen, sollten Sie über einen Wassertest nachdenken, da Wasser insbesondere durch Dünger und Pestizide belastet wird.

Wer führt die Wasseranalyse durch?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Wasser testen lassen können. Von vielen Firmen gibt es Angebote, bei denen Sie selbst mit dem erworbenen Testkit eine Wasserprobe entnehmen und diese einsenden. Das Testlabor wertet diese Probe dann aus. Es gibt umfassende und einzelne Tests. Bei Gefahr auf Bleibelastung empfiehlt sich zum Beispiel ein separater Wassercheck auf Schwermetalle und Blei.

Andere Labore bieten auch für Firmen und Mehrfamilienhäuser eine Trinkwasseranalyse an. Wer hier sein Wasser testen lassen möchte, egal ob auf Metalle, Verunreinigungen oder Keime, kann die Experten auch vor Ort bestellen. Nach der Trinkwasserverordnung kann dann zuverlässig der benötigte Wert getestet werden.

Avatar von Maximilian

Maximilian

Für einen leidenschaftlichen Fahrrad- und Motorradfahrer wie Maximilian ist es wichtig, genügend Wasser zu trinken. Das erfrischt und steigert die Leistungsfähigkeit. 

Zurück

Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen