27. April 2018 2 min. Lesezeit News

Positive Trinkwasserqualität

Zu diesem Ergebnis gelangten das Umweltbundesamt (UBA) sowie das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) im Rahmen ihres Berichtes an die Verbraucher über die Qualität des Wassers zum menschlichen Gebrauch (Trinkwasser). Trinkwasser ist Süßwasser, welches aufgrund des hohen Reinheitsgrades insbesondere zum Trinken und zur Zubereitung von Speisen verwendet wird. Wasser wird dabei als einfache Verbindung im Gegensatz zu fossilen und mineralischen Rohstoffen nicht verbraucht. Es wird nur gebraucht und kann so verunreinigt und mit Schadstoffen belastet werden.

Trinkwasser erfüllt strenge Vorschriften

Die rigiden Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) werden gemäß den Ergebnissen der Trinkwasserüberwachung bei den meisten chemischen sowie mikrobiologischen Qualitätsparametern zu über 99 % eingehalten. Auch die festgelegten Grenzwerte werden hierbei nicht überschritten. Die marginalen Grenzwertüberschreitungen sind zumeist auf ein veraltetes Rohrleitungssystem zurückzuführen. Zu viel Blei ist etwa ein Indiz für vorhandene Bleileitungen in der Trinkwasserinstallation. Die hohe Trinkwasserqualität wird hierzulande durch die TrinkwV sichergestellt. Zu deren Grundanforderungen gehört dabei nicht nur, dass das Trinkwasser frei von Krankheitserregern sein muss und gesundheitsschädigende Stoffe (z.B. organische Verbindungen, Nitrat, Schwermetalle) bestimmte Konzentrationen nicht überschreiten dürfen. Ebenso muss das Wasser genusstauglich, klar, farblos, geruchlos und rein sein. Ferner regelt die TrinkwV die Pflichten der Überwachungsbehörden und Versorgungsunternehmen und legt die zu untersuchenden chemischen und mikrobiologischen Parameter sowie die Häufigkeit der Trinkwasserüberwachung fest. Sie fordert darüber hinaus die Einhaltung der Wasserbeschaffenheit und der Grenzwerte an den Zapfstellen des Trinkwassers im Haushalt. Hierdurch soll die hygienische Sicherheit als Bestandteil einer hohen Trinkwasserqualität gewährleistet werden.

Unterschiedliche, gesundheitlich unbedenkliche Härtegrade

Der Härtegrad des Trinkwassers variiert innerhalb Deutschlands teils erheblich. Die Gesamthärte des Wassers gibt dabei an, wie stark das Wasser mit Magnesium- und Kalziumionen versetzt ist. Die Summe der Konzentrationen von Magnesium und Kalzium wird als Kalziumkarbonat angegeben. Wichtig ist dieser Wert insbesondere für technische Vorgänge, da die Ionen in Waschmaschinen, Rohrleitungen und Töpfen zu Ablagerungen führen können. Den Härtebereich des Trinkwassers müssen die Wasserwerke dem Verbraucher gemäß dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) wie folgt angeben:

  • Härtebereich hart: über 2,5 Millimol Kalziumkarbonat je Liter (entspricht über 14 dH)
  • Härtebereich mittel: 1,5 bis 2,5 Millimol Kalziumkarbonat je Liter (entspricht zwischen 8,4 und 14 dH)
  • Härtebereich weich: weniger als 1,5 Millimol Kalziumkarbonat je Liter (entspricht 8,4 dH)

Die Angabe "dH" steht hierbei für "deutsche Härte". Um auch weiterhin eine hohe Trinkwasserqualität gewährleisten zu können, nimmt die neueste TrinkwV in Bezug auf Legionellen auch die Wohnungswirtschaft in die Pflicht. Eine entsprechende Untersuchungspflicht besteht für viele Unternehmen sowie sonstige Inhaber, welche eine ortsfeste oder mobile Trinkwasser-Installation betreiben.

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André

Ohne Wasser - ohne André. Mindestens zwei Liter stilles Wasser sollten es am Tag schon sein, gerade nach dem Sport. Ob beim Basketball oder im Fitnessstudio: Eine Erfrischung zwischendurch muss sein!

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