Warum ist Kalk im Trinkwasser eigentlich ein Problem? In vielen Regionen Deutschlands ist das Trinkwasser durch Härtebildner wie Kalzium, Magnesium, aber auch Barium und Strontium ausgesprochen hart. Gelöste Mineralien und Giftstoffe bleiben auch nach der Wasseraufbereitung in den Wasserwerken in geringen Mengen enthalten. Dieser "Kalk im Wasser" macht sich im Haushalt als hartnäckige Kalkablagerungen bemerkbar. Durch die Wasserentkalkung mit einer Entkalkungsanlage oder einem Wasserfilter werden diese Stoffe weitestgehend entfernt und der Geschmack verbessert. Dies trägt natürlich auch einen entscheidenen Beitrag zur Gesundheit und des Wohlbefindens bei.

Beim Trinkwasser entkalken wird nicht nur der Kalk gelöst

Das Trinkwasser wird in vielen Regionen aus Tiefbrunnen und Quellen gewonnen. Auch in Tiefen von meist mehr als 200 Metern enthält das Wasser außer Kalk verschiedene Schadstoffe, wie Pestizide, oder erhöhte Werte an Mangan und Aluminium. Um schädliche Keime abzutöten, wird das Leitungswasser vor der Einspeisung ins Trinkwassernetz zudem oft gechlort. Eine größere Gefahr für das Leitungswasser wird allerdings durch marode Leitungen in Hausanlagen hervorgerufen. Im Wasser gelöste Nitrate können besonders bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung schädlich sein. Das Wasser muss daher vor der Zubereitung nochmals in einem Wasserkocher erhitzt und mit einem Wasserfilter gefiltert werden. Bei der Erhitzung über 60° Celsius werden Mineralien und Schadstoffe aus dem Trinkwasser gelöst und der Kalkgehalt verringert. Allerdings verbleiben beim Trinkwasser entkalken mit dem Wasserkocher die Rückstände im Elektrogerät

Die Gesundheit genießt bei der Wasseraufbereitung höchste Priorität


Heißgetränke wie Tee und Kaffee werden durch kalkhaltiges Trinkwasser je nach Härtebildner trübe und verlieren ihr Aroma. Wichtiger als der objektive Eindruck und der Geschmack sind allerdings die gesundheitlichen Aspekte, die eine Entkalkungsanlage mit sich bringt. Obwohl die Trinkwasserqualität aufgrund der Trinkwasserverordnung in Deutschland sehr hoch ist, tut man sich und seiner Familie mit einer vorgeschalteten Entkalkungsanlage etwas Gutes. Geprüfte Entkalkungsanlagen mindern Keime und sorgen für qualitativ hochwertiges Leitungswasser mit einem geringen Kalkgehalt. Damit ein einheitlicher Standard gewährleistet werden kann, haben Hersteller von Kalkbehandlungsanlagen und UV-Systemen nach der Wasseruhr die Möglichkeit, ihre Anlagen und Geräte zum Trinkwasser entkalken bei der DVGW, der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfachs e. V., prüfen zu lassen. Bei dieser Prüfung wird festgestellt, ob die Anlage zur Entkalkung in der Lage ist, den enthaltenen Kalk bei unterschiedlichen Wasserqualitäten entweder zu filtern oder zu stabilisieren. Ein besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass die Entkalkungsanlage ein niedriges Verkeimungsrisiko nachweisen kann. Wer ein Gerät zum Trinkwasser entkalken zwischenschaltet, spart außerdem Energie und schont Elektrogeräte wie Kaffeemaschinen, Wasserkocher oder Waschmaschinen.

Wasser fließt aus einem Brunnen in Hände
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