6. Mai 2019 4 min. Lesezeit Gesundheit

Ist Trinkwasser aus Plastikflaschen noch zeitgemäß?

Viele Jahre lang galt Trinkwasser aus Plastikflaschen als besonders praktisch. Im Gegensatz zu Glasflaschen ist PET deutlich leichter, trotzdem sehr robust und der Transport wesentlich einfacher. Kein Wunder, dass die Flaschen aus Plastik die Varianten aus Glas immer mehr verdrängten. Inzwischen steht die Plastikflasche aus vielerlei Gründen in der Kritik. Schließlich entstehen große Mengen an Müll, die vor allem in den Meeren zur Gefahr werden. Doch damit nicht genug, auch im menschlichen Körper hinterlässt das Plastik seine Spuren. Kein Wunder, dass nach Alternativen zur Flasche aus Plastik gesucht wird und auch die Flasche aus Glas wieder in den Fokus rückt. Wir erläutern, warum es sinnvoll ist auf Plastik zu verzichten und so Körper und Umwelt zu schonen.

So schadet die Plastikflasche der Umwelt

Wer kennt sie nicht? Die Bilder von mit Plastikmüll verschmutzten Meeren und Meerestiere, die aufgrund des Kunststoffs ein qualvolles Ende erleiden müssen. Doch nicht nur im Wasser hinterlässt das Plastik seine Spuren, auch auf den Mülldeponien sammelt sich immer mehr Plastik. Immerhin werden in Deutschland rund 68 % der Haushaltsabfälle recycelt. Trotzdem entstehen auch hierzulande Unmengen von nicht recycelbarem Müll. Das besondere Problem am Kunststoff ist, dass es mehrere Generationen benötigt, um biologisch abgebaut zu werden. Eine Plastikflasche benötigt hierfür rund 450 Jahre. Wenn man bedenkt, dass der Mensch bisher rund 8,3 Mrd. Tonnen Kunststoff produziert hat und immer noch kein Ende in Sicht ist, wird das Ausmaß des Müllproblems deutlich.

Plastikflaschen brauchen rund 450 Jahre, bis sie biologisch abgebaut sind. 

Auch wenn das Bewusstsein für das globale Müllproblem stetig wächst, dominiert selbst in Deutschland immer noch die Einweg-Plastikflasche mit einem Marktanteil von über 50 %. Der durchschnittliche Deutsche verbraucht pro Jahr rund 192 PET-Flaschen. Neben der Müllproblematik hat die Plastikflasche auch eine negative Klimabilanz. Herstellung und Transport verbrauchen Energie und belasten so zusätzlich das Klima. Doch damit sind die negativen Auswirkungen der Plastikflasche noch nicht erschöpft, auch der menschliche Organismus leidet unter dem Plastik.

Ist Trinken aus Plastikflaschen ungesund?

Vermutlich hat jeder schon einmal aus einer Plastikflasche getrunken. Inzwischen raten Experten vermehrt dazu, auf Getränke aus PET Flaschen zu verzichten. Schließlich stehen diese im Verdacht schädliche Weichmacher und Hormone zu enthalten. Wissenschaftliche Studien haben inzwischen eine höhere Belastung mit Hormonen und Weichmachern im Wasser aus PET-Flaschen nachgewiesen. Unklar ist bisher, ob die Plastikflasche für die höhere Schadstoffbelastung verantwortlich ist. Besonders in die Kritik geraten ist der Weichmacher Bisphenol A (kurz BPA), der gern auch als hormonelles Gift bezeichnet wird. Die Auswirkungen auf die Gesundheit sind immer noch umstritten und Experten uneinig über die Konsequenzen auf Fruchtbarkeit, Herz und Gehirn. Solange hier keine gesicherten Informationen vorliegen, sollte man nach Alternativen zur Plastikflasche Ausschau halten.

Alternativen zur Plastikflasche

Im Grunde ist es gar nicht so schwer auf die Plastikflasche zu verzichten. Menschen, die nicht auf abgefülltes Mineralwasser verzichten wollen, sollten lieber zur Glasflasche greifen. Untersuchungen zur Folge, ist dieses Trinkwasser weniger mit hormonellen Stoffen belastet. Zudem lässt sich Glas wieder befüllen und mehrfach verwenden. Noch weniger Müll produzieren Sie, wenn Sie Ihr Wasser direkt aus der Leitung oder einem Wasserspender von welltec trinken. Nutzen Sie hierfür Glaskaraffen oder Mehrwegbecher. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. Trinkwasser gehört zu den am besten überprüften Lebensmitteln und kann gerade in Deutschland vielerorts problemlos getrunken werden.

Übrigens müssen Sie mit einem Wasserspender von welltec nicht auf die Kohlensäure in Ihrem Wasser verzichten. Per Knopfdruck reichern Sie es mit Kohlensäure an und genießen so prickelndes Wasser, ganz nach Ihrem Geschmack. Dank verschiedener Filter ist das Wasser stets rein und fertig für den Genuss. Damit Sie auch unterwegs optimal mit Flüssigkeit versorgt sind, füllen Sie Wasser in Edelstahlflaschen ab. Diese sind robust, von leichtem Gewicht und einfach zu reinigen. Trinkflaschen aus Aluminium sind keine Alternative, da auch diese im Verdacht stehen, der Gesundheit zu schaden.

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Maximilian

Für einen leidenschaftlichen Fahrrad- und Motorradfahrer wie Maximilian ist es wichtig, genügend Wasser zu trinken. Das erfrischt und steigert die Leistungsfähigkeit. 

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