Stark bei Muskelkrämpfen: Chlorid und Magnesium

Für einen gesunden Kreislauf ist es wichtig, ausreichend Salze zu sich zu nehmen. NaCl, bestehend aus Natrium und Chlorid, auch Kochsalz genannt, deckt diesen Bedarf. Das durchschnittliche deutsche Leitungswasser enthält zwischen 30 und 90 mg Chlorid. Ein Erwachsener benötigt etwa 830 mg Chlorid am Tag, während der Grenzwert im Wasser auf 250 mg/Liter angesetzt ist. Der Grenzwert wird selten erreicht. Das verhäufte Auftreten von Muskelkrämpfen kann auf einen Mangel an Salzen hinweisen. Ein hochwertiges Tafelwasser/Mineralwasser enthält gesunde Werte.

Magnesium ist nicht immer Teil der Inhaltsstoffe im Wasser und wird Mineralwasser oft künstlich zugesetzt. Nicht nur Schwangere benötigen einen höheren Tageswert des Minerals. Regelmäßige Einnahme von Magnesium kann Muskelkrämpfen entgegenwirken und das Knochenwachstum begünstigen.

Rundum gesund: Kalium und Eisen

In Trinkwasser enthalten sind für gewöhnlich auch Mineralien wie Kalium und Eisen. Bei vielen Mineralwassern wird das Eisen gefiltert, um optische Reinheit zu garantieren. Dabei ist Eisen ein wertvoller Stoff, der im Körper die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Blut fördert. Im Leitungswasser liegt der Grenzwert bei 0,2 mg/Liter, gesundheitsschädlich ist es jedoch erst ab 200 mg/Liter. Der schlechte Ruf dürfte auch daher rühren, dass das Mineral den typisch metallischen Geschmack verbreitet. 

Einer der wichtigsten Inhaltsstoffe im Wasser ist Kalium. Kalium wirkt den Salzen entgegen und ist für die Wasserverteilung im Körper zuständig. Eine Aufnahme von 2 Gramm pro Tag für Erwachsene gilt als ideal.

Steine-Mineralien

Unerwünschte Inhaltsstoffe im Wasser

Nicht alle Inhaltsstoffe im Wasser sind gesund und viele unerwünschte Stoffe müssen bei der Aufbereitung eines Mineralwassers aus dem Trinkwasser gefiltert werden. Je reiner die Quelle, desto hochwertiger das Ausgangsprodukt. Auch hier gibt es Grenzwerte. So darf Trinkwasser bis zu 100 aerobe Bakterien pro Milliliter enthalten. Die Bakterien werden vom Körper einfach wieder ausgeschieden und sind nicht gefährlich. Dagegen dürfen coliforme Erreger, die unter anderem zu Durchfallerkrankungen führen, in Leitungswasser nicht vorkommen. Um bakteriell einwandfreies Wasser zu erhalten, wird dieses mit Chlor behandelt. Doch auch ein hoher Chlorgehalt kann gesundheitsschädlich sein.

Es ist wichtig, dass bei Wasser stets ein gesundes Mittelmaß gewahrt wird. Nicht alle Inhaltsstoffe im Wasser sind schlecht, die mineralischen sehr nützlich und viele Keime völlig unbedenklich. Ein gutes Wasser bietet einen ausgewogenen Gehalt an wichtigen Stoffen, um den Körper gesund und fit zu halten. Das Wasser wird hier so schonend aufbereitet, dass mineralische Spurenelemente erhalten bleiben oder noch zugesetzt werden können, während das Wasser eine reinere Qualität als einfaches Leitungswasser aufweist. So werden die täglich anderthalb bis zwei Liter Wasser Teil der gesunden und bewusst natürlichen Ernährung.

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