Einen Brunnen zu bauen und Grundwasser zu nutzen, ist eine nachhaltige Methode, um Wasser zu sparen. Dies schont den Geldbeutel und die Umwelt gleichermaßen. Das so gewonnene Wasser kann zur Bewässerung des Gartens verwendet werden. Hochwertige Brunnen ermöglichen es sogar, das so gewonnene Regen- und Grundwasser für die Waschmaschine oder die WC-Spülung zu nutzen. Es gibt einige Faktoren, die beachtet werden müssen, wenn man Wasser im eigenen Garten fördern möchte.

Grundwasser fördern und bares Geld sparen

Wer einen großen Garten besitzt, muss diesen besonders in den warmen Monaten des Jahres regelmäßig bewässern. Dies kann gerade auf herkömmliche Weise schnell ins Geld gehen - Sparpotenziale ergeben sich durch eine eigene Brunnenanlage im Garten. Die Anschaffungskosten für eine solche Anlage können unterschiedlich sein. In der Regel ist mit Kosten zwischen 800 und 1000 Euro zu rechnen, dazu kommen rund 250 Euro für eine Pumpe. Kosten lassen sich sparen, indem man sich mit dem direkten Nachbarn abspricht und gemeinsam Grundwasser fördert. Danach belaufen sich die Kosten für den Wasserverbrauch auf ein paar Cent pro Kubikmeter, während eine Bewässerung des Gartens mit Trinkwasser rund 4 Euro pro Stunde kostet. Das liegt daran, dass der Brunnenbauer nur noch die Stromkosten der Pumpe finanzieren muss. Eine Bewässerung mit Grundwasser kostet - abhängig von den aktuellen Strompreisen - rund 20 Cent pro Stunde. Aus diesem Grund kann es sich bei einem großen Grundstück durchaus bereits im ersten Jahr rentieren, das eigene Bodenwasser zu nutzen.

Wann darf ich Grundwasser fördern?

Wer in seinem Garten einen eigenen Brunnen bauen und mit diesem Grundwasser fördern möchte, muss in der Regel im Vorfeld die Erlaubnis seiner Gemeinde einholen und einen Antrag stellen. In Gebieten, in denen viele Altlasten (d. h. gesundheitsgefährdende Stoffe) vermutet werden, ist es ratsam vorher abzuklären, ob eine Gefährdung besteht. Hier muss eine Erlaubnis nach den aktuellen Bodenschutzgesetzen eingeholt werden. Sinnvoll ist die Bestimmung, regelmäßig die Qualität des Grundwassers zu überprüfen - schließlich geht es um die Gesundheit. Aber diese regelmäßige Überprüfung ist nur ein kleiner Aufwand im Vergleich zu den eingesparten Kosten und dem nachhaltigen 

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