22. Februar 2019 3 min. Lesezeit Wissen

Preiswert und nachhaltig – Grundwasser fördern

Die meisten Menschen machen sich nur wenige Gedanken darüber, wo das Wasser, das täglich aus der Leitung sprudelt, eigentlich herkommt. Inzwischen hinterfragen jedoch viele Konsumenten die Herkunft Ihrer Lebensmittel und wollen als Selbstversorger eigenständig Lebensmittel etc. anbauen oder wertvolles Trinkwasser sparen. Wer die Möglichkeiten hat, kann über den Bau eines eigenen Brunnens nachdenken und so Grundwasser fördern. Einen Brunnen zu bauen und Grundwasser zu nutzen, ist eine nachhaltige Methode, um Wasser zu sparen. Doch es gibt einige Faktoren, die beachtet werden müssen, wenn man Wasser im eigenen Garten fördern möchte.

Grundwasser fördern und bares Geld sparen

Wer einen großen Garten besitzt, muss diesen besonders in den warmen Monaten des Jahres regelmäßig bewässern. Dies kann gerade auf herkömmliche Weise schnell kostspielig werden – Sparpotenziale ergeben sich durch eine eigene Brunnenanlage im Garten. Die Anschaffungskosten für solch eine Anlage können unterschiedlich sein. In der Regel ist mit Kosten zwischen 800 und 1.000 Euro zu rechnen, dazu kommen rund 250 Euro für eine Pumpe.

Kosten lassen sich sparen, indem man sich mit dem direkten Nachbarn abspricht und gemeinsam Grundwasser fördert. Danach belaufen sich die Kosten für den Wasserverbrauch auf ein paar Cent pro Kubikmeter, während eine Bewässerung des Gartens mit Trinkwasser rund 4 Euro pro Stunde kostet. Das liegt daran, dass der Brunnenbauer nur noch die Stromkosten der Pumpe finanzieren muss. Eine Bewässerung mit Grundwasser kostet - abhängig von den aktuellen Strompreisen - rund 20 Cent pro Stunde. Aus diesem Grund kann es sich bei einem großen Grundstück durchaus bereits im ersten Jahr rentieren, das eigene Bodenwasser zu nutzen.

Wann darf ich Grundwasser fördern?

Wer in seinem Garten einen eigenen Brunnen bauen und mit diesem Grundwasser fördern möchte, muss in der Regel im Vorfeld die Erlaubnis seiner Gemeinde einholen und einen Antrag stellen. In Gebieten, in denen viele Altlasten (d. h. gesundheitsgefährdende Stoffe) vermutet werden, ist es ratsam vorher abzuklären, ob eine Gefährdung besteht. Hier muss eine Erlaubnis nach den aktuellen Bodenschutzgesetzen eingeholt werden. Die Bestimmung, regelmäßig die Qualität des Grundwassers zu überprüfen, ist sinnvoll – schließlich geht es um die Gesundheit, gerade wenn Sie essbares Obst und Gemüse damit bewässern wollen. Aber diese Überprüfung ist nur ein kleiner Aufwand im Vergleich zu den eingesparten Kosten und dem nachhaltigen Bewirtschaften des Gartens.

Beachten sollten Sie, dass es sich bei dem Wasser aus Ihrem Brunnen um Grundwasser und nicht etwa um Trinkwasser handelt. Das Wasser ist also ausschließlich zur Bewässerung gedacht und darf nicht getrunken werden. Gönnen Sie sich nach einem Tag im Garten einfach ein Glas frisches Trinkwasser aus Ihrem Wasserspender von welltec. So sparen Sie mit Ihrem Brunnen im Garten nicht nur Trinkwasser, Sie schonen mit einem Wasserspender auch die Umwelt, da dieser keine Plastikflaschen benötigt.

Wasser sparen im Garten

Damit das Hobby Garten nicht zu sehr ins Geld geht, lohnt es sich ein paar Spartipps zu beachten. Mit der Förderung von Grundwasser sparen Sie bereits Geld und verschwenden gleichzeitig kein Trinkwasser. Neben der Nutzung des Grundwassers können Sie auch Regenwasser auffangen, sammeln und für die Bewässerung verwenden. In kleineren Gärten reicht eine Regentonne, größere Gärten lassen sich mit Zisternen bewässern. Zudem sollten Sie Ihre Pflanzen am besten morgens oder abends direkt über den Wurzeln bewässern. So geht gerade an heißen Tagen kein Wasser durch Kondensation verloren. Wasser sparen schont die Umwelt, den Geldbeutel und macht viel Spaß. Probieren Sie es aus.

Avatar von Maximilian

Maximilian

Für einen leidenschaftlichen Fahrrad- und Motorradfahrer wie Maximilian ist es wichtig, genügend Wasser zu trinken. Das erfrischt und steigert die Leistungsfähigkeit. 

Zurück

Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen