Das Wasser auf der Erde ist unverzichtbar für alle Lebewesen auf dem Planeten - ohne Wasser hätte sich keine Flora und Fauna entwickelt. Die Ozeane gelten als Wiege des Lebens und so wird die Erde passend als blauer Planet bezeichnet, was am globalen Wasserkreislauf mit seinen zahlreichen Meeren, Seen und Flüssen liegt. Die Erdoberfläche ist zum größten Teil von Wasser bedeckt und schon der Alltag der ersten Menschen war eng mit den Meeren und Flüssen verbunden.

Verblüffendes Zahlenwerk zum Wasser auf der Erde

Die Fakten rund um das Wasser sind atemberaubend: Global gibt es 1,4 Milliarden Kubikkilometer Wasser. Würde man diese Menge in einen Behälter schütten wollen, bräuchte man ein quadratisches Aquarium mit 1.120 km Kantenlänge. Gerade einmal 3,5 % davon ist Süßwasser, wobei noch einmal die Hälfte an den Polen, in Gletschern oder im ewigen Frost gebunden ist. Nur noch 0,013 % der gesamten Wassermenge kann der Mensch über Flüsse, Seen oder Sümpfe erreichen, da der Rest Salzwasser, Grundwasser oder gebundenes Wasser ist. Insgesamt bleibt eine im Vergleich verschwindend geringe Menge als Trinkwasser, was bedeutet, dass der Wassermangel die Zukunft der Menschheit mitbestimmen wird. Dies liegt zum einen an der globalen Erwärmung, zum anderen wird aber auch der Wasserbedarf durch steigende Bevölkerungszahlen und Wasserverschwendung steigen, sodass Wasser zu einem kostbaren Gut werden wird.

Das Wasser auf der Erde bestimmt die Weltkarten

Unsere Vorstellung der Weltkarte hängt stark mit dem Wasser auf der Erde zusammen. Durch das Wasser sind große Inseln vom Festland abgeschnitten, haben sich kuriose Landformen wie der italienische Stiefel gebildet oder sind geschichtsträchtige Meerengen wie die Straße von Gibraltar entstanden. Aber auch die Lage von Städten und Metropolen ist stark vom Wasser abhängig. Denn die Menschen ließen sich häufig an Flüssen oder Meeren nieder, um einen besseren Handel zu gewährleisten oder um einen natürlichen Schutz vor ihren Feinden zu haben. Insgesamt ist die Erdoberfläche von 71 % Wasser bedeckt, wovon der Pazifik 47 %, der Atlantik 24 % und der Indische Ozean 20 % einnehmen.

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