Jederzeit sauberes und wohlschmeckendes Wasser

Unser Trinkwasser kann Stoffe enthalten, die der menschlichen Gesundheit nicht zuträglich sind: Chemikalien wie Chlor oder Ozon, Bakterien oder diverse Umweltschadstoffe. Nicht immer bemerken wir diese Substanzen. Mikroskopisch kleine Verunreinigungen können selbst dann vorhanden sein, wenn das Wasser sauber aussieht und neutral schmeckt. Aus diesem Grund werden heute bei modernen Tafelwasseranlagen als Teil eines umfassenden Hygienesystems häufig Aktivkohlefilter eingesetzt. Diese Filter sind in der Lage, zahlreiche unerwünschte Inhaltsstoffe aus dem Wasser zu entfernen, und sorgen damit für eine hygienisch einwandfreie und gesundheitlich unbedenkliche Trinkwasserqualität.

Aktivkohlefiltration bei Wasserspendern: Wie funktioniert es?

Aktivkohle ist bereits seit dem Ersten Weltkrieg als einfaches und kostengünstiges Mittel zur wirkungsvollen Reinigung von Flüssigkeiten und Gasen bekannt. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig: Nicht nur zur Trinkwasseraufbereitung, sondern auch in Luftfiltern, in industriellen Anlagen und in der Medizin wird diese Filtertechnologie eingesetzt. Die Wirksamkeit von Aktivkohle beruht auf ihrer mikroporösen inneren Oberfläche. Obwohl das Material fest und kompakt aussieht, hat es eine hochporöse Struktur mit winzigen Rissen und Poren, die miteinander verbunden sind. Die innere Oberfläche von nur 4 Gramm Aktivkohle kann bereits die Größe eines Fußballfeldes aufweisen. Wenn Flüssigkeit durch das Material diffundiert, dann lagern sich die darin gelösten Substanzen an der Oberfläche der Aktivkohle an - diesen Vorgang nennt man auch Adsorption. Je größer die wirksame Oberfläche, desto mehr Schadstoffe können dabei gebunden werden. Hergestellt wird Aktivkohle übrigens aus Braun- und Steinkohle oder auch aus Holz und Torf. Das Ausgangsmaterial wird bei hoher Temperatur mit einem oxidierenden Gasstrom behandelt, dadurch bildet sich die hochporöse, adsorptionsfähige Oberfläche. Aktivkohlefiltration bei Wasserspendern ist eine äußerst effektive und effiziente Methode, um eine gute Trinkwasserqualität selbst bei ungekühltem Wasser zu gewährleisten.

Die Vorteile von Aktivkohlefiltern

Aktivkohlefilter benötigen im Betrieb nur einen gewissen Wasserdruck, sie setzen keine zusätzliche Energiequelle voraus und sind daher sehr kostengünstig. Durch ihren effizienten Filtermechanismusentfernen sie eine Vielzahl unerwünschter Fremdstoffe aus dem Wasser: Während grobe Partikel wie etwa Algen physisch blockiert werden, binden die Mikroporen des Materials auch äußerst feine gelöste Substanzen. Andererseits filtern sie keine gesunden Mineralien (z.B. Magnesium, Kalzium, Kalium) aus dem Wasser, wie das etwa bei Umkehr-Osmose-Filtern der Fall ist. Aktivkohlefiltration bei Wasserspendern garantiert somit hygienisch einwandfreies und geschmacklich neutrales Trinkwasser, das dennoch mit wichtigen Spurenelementen angereichert ist. 

Ein wirkungsvolles Hygienesystem für Tafelwasseranlagen

Trinkwasserspender zählen heute zur modernen Ausstattung von Büros, Arztpraxen oder Geschäftslokalen und dienen der einfachen und effizienten Wasserversorgung für Mitarbeiter und Kunden. Grundsätzlich können dabei unterschiedliche Wassersorten angeboten werden: Wasser mit oder ohne Kohlensäure, gekühltes oder ungekühltes Wasser. Zwingend erforderlich ist bei allen Tafelwasseranlagen ein umfassendes Hygienesystem. Aktivkohlefiltration bei Wasserspendern leistet einen wichtigen Beitrag zu einer einwandfreien Trinkwasserqualität und ist darüber hinaus wirtschaftlich in der Anwendung. Die Filtertechnologie arbeitet zuverlässig und ohne elektrischen Strom. Die Filter sind kostengünstig, sollten allerdings regelmäßig - je nach Herstellerangabe - ausgetauscht werden. Die Haltbarkeit der Filter richtet sich nach der Qualität des Materials, nach dem Wasserverbrauch und nach dem Verschmutzungsgrad.

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